Haute Route Harz mit Überschreitung Brocken

Schon von Weitem sticht er einem ins Auge, der Kontrast zwischen dem Gebirge Harz und der Weite der norddeutschen Tiefebene und des südlich anschließenden Hügellands. Fast 100 Kilometer lang und etwa 600 Meter höher als die umliegenden Regionen ragt die Pultscholle aus Urgesteinen aus der Landschaft heraus. Stolze 1.141 Meter erreicht die höchste Erhebung des Harzes, der sagenumwobene Brocken. Bis auf einige Bergkuppen und Hochmoore ist das gesamte Gebirge bewaldet. Tausend Jahre Bergbau im erzhaltigen Gestein haben Wald und Wasserhaushalt nachhaltig geprägt und zahlreiche Relikte in der Landschaft hinterlassen. Wir starten in Goslar, 979 erstmals erwähnter Bergbauort und UNESCO-Weltkulturerbe. Vorbei an Hochmooren und Klippen überschreiten wir den Brocken, 1141 m, höchster Berg im Harz und Kernstück des Nationalparks.
Seine waldfreie Kuppe ist einzigartig unter den deutschen Mittelgebirgsgipfeln. Bei klarem Wetter und optimaler Fernsicht kann man von hier aus einen einzigartigen Panoramablick genießen: von den Domtürmen Magdeburgs im Nordosten über die Höhen des Sauerlands im Südwesten bis zu den Kuppen der Rhön im Süden. Eindrucksvolle Felsburgen bieten uns immer wieder wunderbare Ausblicke – ihre Namen klingen sagenhaft: Margaretenklippe, Leistenklippe, Ahrensklintklippe. Die aus der Landschaft ragenden Felsen sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere wie den Wanderfalken. Im Nationalpark Harz wird der Kernraum besonders geschützt und die Rückführung der kulturhistorischen Kostbarkeiten in einen natürlicheren Zustand gefördert – ein ideales Gebiet für naturnahes Erholen und Wandern.

Trekkingtour, weitere Informationen hier.